Bikevergleich
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TESTLAB

ENTWICKELT, GETESTET, BEWÄHRT

Im Herzen des CUBE Headquarters im bayerischen Fichtelgebirge befindet sich unser Testlabor – ausgestattet mit 38 eigens entwickelten Prüfständen. Hier werden Rahmen und Komponenten rund um die Uhr bis an ihre Grenzen getestet. Seit den Anfängen von CUBE ist das Labor ein zentraler Bestandteil unserer Entwicklung – kontinuierlich erweitert und optimiert, damit jedes Bike unsere höchsten Ansprüche erfüllt.

"Wir testen jeden Rahmen jeder einzelnen Modellreihe", so Markus Horn, Teamleiter des Testlabors, "Dabei muss jeder Rahmen bis zu elf Tests bestehen. Innerhalb von eineinhalb Wochen durchläuft jeder Rahmen dabei ein strenges Prüfprogramm und muss, unabhängig von seiner Einsatzkategorie, jeden Test bestehen.“

Dabei beruhen die Tests auf dem angedachten Verwendungszweck: So wird beispielsweise ein vollgefedertes Mountainbike nach anderen Standards getestet als ein Kinderfahrrad. Dabei wird jedes CUBE Bike immer über den gängigen Industriestandards getestet.

Aber es werden nicht nur Rahmen auf Herz und Nieren geprüft, sondern auch sicherheitsrelevante Komponenten wie Gabel, Lenker und Vorbau werden intensiv getestet, im Labor bleibt kein Teil ungetestet. „Es gibt natürlich auch andere Zubehörteile“, betont Markus, „wie beispielsweise eine Handyhalterung, die vergleichsweise unscheinbar ist. Aber wenn die Halterung bricht, kann der Schaden an einem teuren Smartphone erheblich sein.“

STANDARDS SETZEN

In den letzten drei Jahren hat sich das CUBE Testlabor verdoppelt: in Größe, Mitarbeiterzahl und Anzahl der Prüfstände. Weiterhin bilden umfassende Tests die Basis für jedes einzelne CUBE Bike. Und das nicht nur gemäß der für alle Fahrräder geltenden ISO-Norm, sondern weit darüber hinaus. „Um sicherzustellen, dass unsere Bikes den Belastungen gewachsen sind, haben wir unseren eigenen CUBE Testing Standard, kurz CTS, entwickelt“, erklärt Markus, „und der ist deutlich höher als die Vorgaben der ISO-Prüfstandard für einzelne Produkte. Der CTS hat verschiedene Stufen: Die erste Stufe entspricht immer dem Standard, während bei der zweiten, dritten und manchmal sogar der vierten Stufe immer härtere Belastungszyklen oder höhere Kräfte wirken.“

"Unsere Prüfstandards ermöglichen es uns, sicherzustellen, dass der Rahmen den Belastungen und Beanspruchungen des Alltags – und darüber hinaus – standhält."

So muss beispielsweise das Steuerrohr eines Mountainbike-Rahmens bis zu 150.000 Belastungszyklen standhalten, die Bremsmanöver, Hindernisse oder Sprünge simulieren. Ein komplettes ausgestattetes Serienrad, mit dem maximales Systemgewicht beladen, überwindet auf den Trommelprüfständen 1,65 Millionen Hindernisse. Insgesamt stehen sechs dieser Prüfstände im Labor: Zwei für Fahrräder, einer speziell für Lastenräder, einer für die Prüfung von Zubehör und zwei für die Prüfung von Felgen und Laufrädern.
Weil jedes CUBE-Bike mehr kann als der Standard. CTS bedeutet: maximale Haltbarkeit, kompromisslose Sicherheit und Vertrauen – auf jedem Terrain.

GETESTET IM LABOR. BESTÄTIGT IM RENNEN.

Das Feedback unserer gesponserten Fahrer ist ein unverzichtbarer Teil des Entwicklungs- und Testprozesses. „Bei Rennrädern wirken zum Beispiel während eines Zielsprints in wenigen Sekunden extreme Kräfte“, erklärt Markus. „In zehn oder zwanzig Sekunden wird während eines Antritts eine enorme Energiemenge frei, die Rahmen und Komponenten herausfordert.“

Um diese Bedingungen nachzustellen, üben hochpräzise Testmaschinen sinusförmige Kräfte auf die Kurbeln aus, um einen Endspurt zu simulieren. Dieses Prozedere läuft dann über einen Zeitraum von mehr als 16 Stunden. Jeder Rahmen muss diesen Härtetest ohne Schäden bestehen.

Das Ergebnis: maximale Performance, egal ob im Rennen oder im Training.

"Dieser Kreislauf aus Entwicklung, Test und Optimierung macht jedes CUBE-Bike besser."

ENTWICKLUNG OHNE KOMPROMISSE

Das Testlabor arbeitet Hand in Hand mit unseren Ingenieur- und Designteams. Neue Ideen können so direkt umgesetzt, Prototypen gebaut und getestet werden. Dabei spielen Materialien, Geometrie und Einsatzbereich jedes Produkts eine zentrale Rolle.

Das Team von Markus ist daher ein wichtiger Teil des Entwicklungsprozesses. „Wenn ein Prototyp die bestehenden Tests nicht besteht, analysieren wir, was schiefgelaufen ist“, sagt Markus. „Dann passen wir Design und Material an, bauen einen neuen Prototyp und testen erneut – solange, bis wirklich alles perfekt ist.“ Die Rahmen werden ständig weiterentwickelt, einschließlich der Materialien: Mit immer leistungsfähigeren Carbonfasern schaffen wir Rahmen, die leichter und haltbarer sind – und gleichzeitig Ressourcen schonen.