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News 05.08.2019

Raelert-Brothers: Schwarzer Tag beim Ironman Hamburg

Michael Raelert und Andreas Raelert können das Rennen trotz zwischenzeitlicher Führung nicht beenden – Gratulation an Sieger Kristian Hogenhaug

Hamburg. Einen schwarzen Tag erlebten Andreas und Michael Raelert beim Ironman Hamburg. Der Tag begann für die beiden Raelert-Brothers mit einem positiven Auftakt, endete aber alles andere als erfolgreich. Während die beiden Rostocker den Wettkampf nach Problemen aufgeben mussten, gratulierten sie dem dänischen Sieger Kristian Hogenhaug zum Erfolg in der Hansestadt. Der Däne setzte sich in 8:11:26 Stunden vor Ruedi Wild aus der Schweiz durch, der in 8:16:34 Stunden Rang zwei vor dem Deutschen Paul Schuster (8:24:25 Stunden) belegte. „Die Gesundheit geht vor“, sagte Michael Raelert am Abend, „leider konnten wir unsere sportlichen Ziele heute nicht erreichen.“

Beim Schwimmen ohne Neoprenanzug setzten sich die beiden Brüder gleich an der Spitze fest. Auf dem 3,8 Kilometer langen Kurs in der Hamburger Alster war Michael Raelert in 50:00 Minuten der schnellste Athlet und führte eine kleine Spitzengruppe von fünf Athleten aus dem Wasser. Andreas Raelert lag in 50:10 Minuten auf Rang vier. Auf dem Rad setzten sich die beiden Brüder dann mit dem Schweizer Ruedi Wild sowie den beiden Deutschen Horst Reichel und Paul Schuster dann weiter ab. Der Däne Kristian Hogenhaug schloss nach rund der Hälfte des 180 Kilometer langen Radkurses zur Spitze auf.

Das Tempo auf dem Rad war insbesondere auf der zweiten Streckenhälfte hoch. „Leider war mein Magen nicht in bester Verfassung“, sagte Michael Raelert später. Während sein Bruder Andreas das Rennen vorne weiter mitgestaltete, musste Michael Raelert diesen Problemen Tribut zollen und das Rennen nach rund 160 Kilometern auf dem Rad beenden. Unterdessen setzte sich Kristian Hogenhaug auf den letzten 50 Kilometern etwas von Andreas Raelert und Ruedi Wild ab. Mit einer Radzeit von 4:23:04 Stunden kam Andreas Raelert als Zweiter vom Rad, der Rückstand auf den Führenden betrug gut drei Minuten.

Im zweiten Wechsel übernahm zunächst Ruedi Wild Position zwei hinter dem dänischen Führenden, doch nach rund 19 Kilometer der Laufstrecke lief Andreas Raelert auf Platz zwei vor. Der Abstand nach vorne verringerte sich zusehends. Dann machten sich erste Kreislaufprobleme bei Andreas Raelert bemerkbar, die ihn rund 16 Kilometer vor dem Ziel dazu zwangen, den Wettkampf zu beenden. „Wir hätten uns einen anderen Ausgang gewünscht“, sagte Michael Raelert, „gerade in Hamburg vor diesem tollen Publikum.“