News 15.06.2017

Michael Raelert setzt bei EM im Ironman 70.3 auf Angriff

Gute Besetzung bei der Europameisterschaft in Elsinore – Rostocker möchte in Dänemark gerne seinen dritten kontinentalen Titel auf dieser Strecke feiern

Elsinore. Am Sonntag möchte Michael Raelert der Europameisterschaft im Ironman 70.3 deutliche Akzente setzen. Bei dem Wettkampf im dänischen Elsinore gehört der Rostocker zu den Mitfavoriten in einem stark besetzten Rennen um die europäische Krone. „Ich hoffe, dass ich mich gegenüber Samorin noch einmal steigern kann“, sagt Michael Raelert. Beim Eliterennen „The Championship“ der Challenge-Family-Serie hatte er zwei Wochen zuvor im slowakischen Samorin den dritten Rang hinter dem Kanadier Lionel Sanders und Sebastian Kienle belegt. „Da würde ich jetzt gerne noch was drauflegen“, sagt er nun.

In Dänemark steht erneut die Strecke von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen auf dem Programm. „Ich bin gespannt, wie sich der Kurs im Rennen anfühlt“, sagt Michael Raelert, der von Beginn an mit einem schnellen Wettkampf rechnet. Erstmals wird die EM im Ironman 70.3 in Elsinore ausgetragen, nachdem die Titeljagd bislang in Wiesbaden stattgefunden hatte. „Ich konnte zweimal den Europameisterschaftstitel in Wiesbaden gewinnen“, sagt Michael Raelert. „Ganz sicher wird Elsinore jetzt ein komplett anderes Rennen, allein der Radkurs hat ein ganz anderes Profil. Ich hoffe aber, dass ich auch hier ganz vorne landen kann. Dafür möchte ich am Sonntag alles geben.“

In Elsinore bekommt es Michael Raelert mit einem starken Teilnehmerfeld zu tun. Unter anderem ist Andreas Dreitz als Titelverteidiger am Start, der im Vorjahr die letzte Austragung der EM in Wiesbaden gewinnen konnte. Weitere schnelle deutsche Athleten sind Nils Frommhold und Andreas Böcherer, dazu kommt der Dritte der Weltmeisterschaft 2016 im Ironman 70.3, Ruedi Wild aus der Schweiz, der Schwede Patrik Nilsson, Etienne Diemunsch aus Frankreich sowie dessen Landsmann Sylvain Sudrie oder auch Ivan Tutukin aus Russland.

„Schnelle Schwimmer, gute Radler, starke Läufer“, sagt Michael Raelert, „da ist alles dabei, was ein solches Rennen ausmacht. Und ich hoffe, dass ich in allen Disziplinen einen richtig guten Tag erwische.“ Wenn der Wettkampf optimal verläuft, möchte Michael Raelert in Elsinore nach 2010 und 2012 gerne seinen dritten EM-Titel im Ironman 70.3 feiern.

Foto: ASIA-TRI.com