• NEWS
News 10.12.2018

Andreas Raelert zeigt positive Leistung in Bahrain

Platz sechs bei der Ironman 70.3 Middle East Championship – Im Weltrekordrennen setzt Rostocker im ersten Wettkampf nach langer Pause Akzente für weitere Ziele

Bahrain. Mit einem positiven Auftritt hat Andreas Raelert bei der Ironman 70.3 Middle East Championship Bahrain seinen ersten Wettkampf nach einer langen Pause gestaltet. In einem von Beginn an sehr schnellen Rennen über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen belegte er in 3:40:01 Stunden den sechsten Rang. Der norwegische Titelverteidiger Kristian Blummenfelt entschied den Wettkampf in der neuen Weltbestzeit von 3:29:04 Stunden für sich. Blummenfelt gewann vor seinen Landsmännern Gustav Iden, der nach 3:29:25 Stunden ins Ziel lief, und Casper Stornes, der 3:33:31 Stunden benötigte. „Ich kann Kristian nur meine volle Anerkennung zollen“, sagte Andreas Raelert nach dem Zieleinlauf, „das Rennen war heute von Beginn an auf sehr hohem Niveau, und Kristian hat es geschafft, es mit einer neuen Weltbestzeit ins Ziel zu bringen.“ Seine eigene Leistung stimmte Andreas Raelert ebenfalls zuversichtlich: „Für mich ging es heute in erster Linie darum, einen guten Wiedereinstieg zu finden, das ist insgesamt gut gelungen.“

Bereits beim Schwimmen wurde in der Favoritengruppe ein sehr hohes Tempo angeschlagen, das den Wettkampf auf Rekordkurs brachte. „Ich konnte mich gut in der Führungsgruppe einordnen“, sagte Andreas Raelert später, „meine Leistung war in Ordnung.“ Lokalmatador Eric Watson führte das Feld nach dem Schwimmen in 20:58 Minuten an. Zeitgleich mit Kristian Blummenfelt kam Andreas Raelert in 21:36 Minuten als Siebter aus dem Wasser und nahm die flache, windanfällige Radstrecke dicht hinter dem Titelverteidiger auf. Blummenfelt setzte sich wenig später mit seinen beiden Trainingskollegen Gustav Iden und Casper Stornes sowie dem Briten Adam Bowden ab. „Das Tempo, das die vier nach dem Wechsel angeschlagen haben, war immens“, sagte Andreas Raelert, „ich hatte großen Respekt davor, so früh ans Limit zu gehen und habe diese Attacke nicht gekontert.“ In 2:01:20 Stunden fuhr Andreas Raelert die 90 Kilometer und wechselte auf Platz acht in die Laufschuhe.

In der Wärme von Bahrain entwickelte sich an der Spitze ein enger Schlagabtausch, bei dem die norwegischen Trainingskollegen Kristian Blummenfelt, Gustav Iden und Casper Stornes das Tempo enorm hoch hielten. Andreas Raelert lief von Beginn an konzentriert und arbeitete sich nach zehn Kilometern auf Platz sechs vor. Vor ihm lagen zu diesem Zeitpunkt das enteilte norwegische Führungstrio, der starke britische Läufer Adam Bowden auf Platz vier und der Südafrikaner Matt Trautmann. „Ich konnte Matt vor mir sehen“, sagte Andreas Raelert, der bis auf etwas mehr als eine halbe Minute an Trautmann herankam, die Lücke aber nicht ganz schließen konnte. „Insgesamt bin ich zufrieden“, sagte Andreas Raelert nach seinem abschließenden Lauf in 1:12:57 Stunden. „Auf dem Weg in Richtung Hawaii liegt noch viel Arbeit vor mir, aber das heutige Rennen war ein solider Anfang, auf dem ich aufbauen kann.“