05-09-2011 08:49

Hattrick bei der 24 Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft

Kategorie: News
Gegen die starken Fahrer vom MHW Cube racing team, hatte die Konkurenz auch in diesem Jahr keine Chance

Sulzbach Rosenberg, nicht irgendein Rennen sondern die WM Titelverteidigung. Es Stand viel auf dem Spiel für die Equipe aus Untermünkheim. Als 8er Team waren die Untemünkheimer nach dem Titel 2009/2010 angereist um wieder zu siegen. Es galt sich mit den besten Extremsportlern aus der ganzen Welt zu messen.

Am Sonntagnachmittag schlag 13:00 Uhr standen Sie als glückliche Sieger erneut auf dem Podest. Beeindruckend, die Leistung der teilweise erst 17 jährigen Sportler. 7.740 Höhenmeter, 645km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 27 km/h Nonstop über 24 Stunden, auf einem anspruchsvollen Kurs auf dem jeder Fahrer im Schnitt 15 Liter Flüssigkeit zu sich nahm. Eine einzigartige Kulisse bietet die Location Maxhütte in Sulzbach Rosenberg nahe der tschechischen Grenze. In der Nacht waren die Stahltürme in farbige Lichter eingefärbt. Niemals enden wollende Hallen waren für alle Fahrer extra ausgeleuchtet. Beachparty auf dem Freigelände. Einige tausend Zuschauer Standen Spalier. Gänsehaut pur.

 

 Zim Rennverlauf

Freitag

Aufbau des teameigenen ca. 400m² großen Fahrerlager. Drei Mechaniker brachten die Cube-Bikes in einen renntauglichen Zustand. Lichter welche von Supernova gesponsert wurden, mussten aufgeladen und getestet werden und die Sportler wurden bereits ab dem frühen Freitagabend von der Teameigenen Pysiotherapeutin versorgt. Im Cateringbereich wurden die Fahrer noch einmal ordentlich mit Kohlenhydraten versorgt, bevor man bereits recht früh im extra aufgebauten Schlafbereich zur Ruhe kam.

 

Samstag

Sichtlich angespannt Standen 8 Fahrer aus dem Untermünkheimer Kader auf dem Sulzbach Rosenberger Marktplatz. Pünktlich um 13:00 Uhr fällt der Startschuss, 200 Teams, über 800 Teilnehmer fahren vom Stadtzentrum in langsamer Fahrt zur Rennstrecke. Das Rennen wird freigegeben, jetzt geht’s los. Die Mountainbiker gehen auf die 7,5 km lange Strecke. Während Einzelstarter und zweier Teams hauptsächlich ums durchkommen kämpfen, fahren die vierer und achter Teams von Beginn an volles Tempo. Entsprechend schnell flogen die Jungs am restlichen Feld vorbei. Von Anfang an musste volles Tempo gefahren werden. Vom Start weg saß uns ein starkes Team aus Bayreuth mit 29er Mountainbikes direkt im Nacken. Ganz klar zeigten sich hier Vorteile bzw. die Stärken der 29er Räder auf der oft sehr geraden und mit Speed zu fahrenden Strecke. Egal, wir gaben alles und konnten unseren Vorsprung im einstelligen Sekundenbereich ausbauen. Jedem war klar, ein kleiner Defekt wie Kettenriss oder Plattfuss würde das Aus im Kampf um den Titel bedeuten. Zur Halbzeit am frühen Morgen hatten wir die Kleinigkeit von 5 Minuten auf unserer Habenseite. Nicht zuletzt durch professionelle Teamleistung konnte das restliche Teilnehmerfeld von der Qualität des MHW Cube racing teams überzeugt werden. Die Bikes wurden immer im geputzten und technischem Top Zustand von den Mechanikern an die jeweiligen Fahrer übergeben.

Team Physio Kathinka Böcker betreute die Jungs in vorsorglicher Art. Nicht selten mussten die Fahrer nach der Massage oft aus dem Schlaf geholt werden. Auch um die Verpflegung mit Nudeln, isotonischen Getränke und Snaks kümmerte sich das Team selbst.

 

Sonntag

Zwei Uhr Morgens, aus den Lautsprechern dröhnt Highway to Hell, immer wieder wecken der Fahrer, warmfahren auf der Rolle, perfekter Wechsel in der Wechselzone, mit voll Speed auf die Strecke. Wie ein Getriebe in welchem alle Räder ineinander greifen, hatten wir bei Sonnenaufgang knapp 7 Minuten Vorsprung auf die direkten Verfolger eingefahren. Noch immer zu wenig für einen eventuellen Defekt. Das wussten auch die Gegner, die umso mehr gaben. Entsprechend angespannt ging es bis zum Schluss. Mit einem Vorsprung von 10:22 Minuten fuhr Oliver Frei für das MHW cube racing team als Sieger um 13:00 Uhr über die Linie, es war geschafft:

 

Das MHW Cube racing Team ist Weltmeister!

 

 

Erschöpft aber überglücklich genaß das Team die herrliche Siegerehrung. Vor vielen Zuschauern stand das Team im Mittelpunkt, wo man ausführlich über die Teamleistung und die tolle Nachwuchsarbeit (Cube) erzählte.

Außerdem aus dem Verein mit am Start, zwei zweier Teams sowie zwei Einzelstarter. Mit Sicherheit wäre auch das eine Geschichte Wert. Hochachtungsvoll verneigen wir uns vor diesen Fahrern.

 

 

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