We at CUBE develop and produce premium bicycles. We strongly value the safety and quality of our products.


Wir bieten daher eine Qualität, die über die Einhaltung der gesetzlichen Normenanforderung hinausgeht und zusätzliche Leistungsprofile für den jeweiligen, speziellen Verwendungszweck berücksichtigt. Dazu haben wir unsere eigenen Inhouse- Tests mit eigenen Testverfahren und Testmethoden entwickelt. Diese basieren auf den Standards der Europäischen Normen für Fahrräder (z.B. EN14766 für Mountainbikes, EN14781 für Rennräder etc.) sowie auf dem freiwilligen, darüberhinaus gehenden Standard DIN plus. Zudem prüfen wir nach neuesten Erkenntnissen, die wir aus unserer Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München erhalten. Die Anforderungen für diese Tests gehen dabei weit über den üblichen Branchenstandard hinaus.
Eigens für diese Testreihen entwickelte Prüfstande ermöglichen uns, in realen, praxisnahen Simulationen Rahmen, Gabeln, Bremsen und Lenker-/Vorbaukombinationen auf die tatsächlich einwirkenden Betriebslasten zu prüfen, wie sie in verschiedenen Situationen im Fahrgebrauch zu erwarten sind.
Dazu gehören neben Wiegetritt- und Sprungsimulationen ebenfalls Dauerfestigkeitsprüfungen sowie auch Simulationen des Materialverhaltens bei Front Impact-Situationen (Aufprallsimulationen).


Im sogenannten Front Impact-Test wird das Gabel-/Rahmensystem durch ein Pendelschlagwerk bis auf das Äußerste belastet. Durch die Simulation von Frontallasten (Bodenwellen, Sprünge, Sturz etc.) werden die Belastungen, die auf die Vorderachse wirken, ermittelt und das Verhalten des Rahmens bewertet und dem Verwendungszweck entsprechend optimiert.

Mit Hilfe des Bremssteifigkeitstests ist uns es möglich, die Auswirkungen der Biegekräfte, die durch die Abstützung der Bremsscheiben auf die linke Sitzstrebe Einfluss nehmen, zu ermitteln. Diese Werte dienen als Grundlage für die Konstruktion haltbarer und effizienter Hinterbauten.
Im Rahmen unserer Qualitätskontrolle führen wir darüberhinaus zusätzliche Tests auch an Anbauteilen (beispielsweise Gabeln) durch:
Hier ermitteln wir die Betriebsfestigkeit anhand von Stichproben einer jeden neuen Charge, die wir erhalten. Diese Stichproben werden auf unserem dynamischen Bremssteifigkeitsprüfstand mit 130.000 Lastwechseln belastet. Dies entspricht einer Laufleistung von rund 10.000 km.
Unsere Tests im eigenen Haus sind ein sehr wichtiger Bestandteil zur Qualitätsermittlung und zur Qualitätssicherung, aber auch für die Produktentwicklung: Zum einen gewährleisten wir durch eine permanente und unverzügliche Kontrolle einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard unserer Produkte und zum anderen generieren wir neues Wissen, das unsere Produktentwicklung effizienter gestaltet und so unseren technologischen Vorsprung vergrößert.

Als einer von sechs Kernpartnern des Bike Competence Center der Technischen Universität München (TUMbcc) stehen uns umfangreiche Daten- und Testreihen des Projekts „Betriebsfestigkeit im Hochleistungsfahrradbau“ unter der Leitung von Dipl.-Ing. Matthias Blümel zur Verfügung, deren Auswertung wir bei der Konzeption unserer Räder berücksichtigen.Darüberhinaus nutzen wir die Erkenntnisse aus diesem Projekt zur regelmäßigen Überprüfung der Serienqualität. Diese Maßnahmen bieten dem Käufer unserer Produkte somit ein Höchstmaß an Produktsicherheit.
Mehr zum Projekt „Betriebsfestigkeit im Hochleistungsfahrradbau“ und TUMbcc
Neben unseren eigenen Referenztestreihen und denen der TU München unterziehen wir alle unsere Fahrräder der externen Prüfung durch das unabhängige Prüfinstitut Velotech.de GmbH
in Schweinfurt.
Hier werden ausnahmslos alle unseren am Markt erhältlichen Produkte nach DIN plus der DIN Certco GmbH (Berlin) und nach neuesten sicherheitstechnischen Erkenntnissen auf Herz und Nieren geprüft.
Dabei erhalten nur Produkte dieses Qualitätszeichen, wenn sie weitere Anforderungen erfüllen als in den einschlägigen Normen festgelegt ist.
Das Zeichen DIN plus kombiniert das weltweit bekannte Verbandszeichen DIN mit dem zu dokumentierenden Mehrwert „plus“ des Produktes.
Die Firma Velotech.de GmbH, welche seit 1991 erfolgreich tätig ist, hat seit Jahren umfangreiche Messungen der Betriebslasten, die im simulierten Fahrbetrieb unter Reallastbedingen auf Fahrräder einwirken, durchgeführt und basierend auf diesen Erkenntnissen spezielle Prüfmittel entwickelt.
Dabei werden beispielsweise dynamische Tests mit mehrstufigen Blockprogrammen durchgeführt, die bis zur Erreichung des Sollwertes oder bis zum Bauteileversagen in kurzen Zyklen wiederholt werden.
Vor jeder Prüfung wird in einer Eingangsbewertung festgelegt, welche besonderen Anforderungen an diesen Prüfling zu stellen sind.
Die ungünstigsten Lastfälle und der vorhersehbare Fehlgebrauch werden abgeschätzt und in die Tests mit einbezogen.
Auf Basis geltender Normen, des Zertifizierungsprogramms DIN plus und dem aktuellen Stand der Technik werden diese Anforderungen formuliert und durch Tests überprüft.
Die Firma Velotech.de GmbH belastet die Bauteile auf den Prüfständen mit verschiedenen Kräften, wie sie tatsächlich im Fahrbetrieb auf das Fahrrad einwirken würden.
Über diese in Reallastsimulationen gewonnenen Erkenntnisse lassen sich über die Rückwirkung von Massenbeschleunigungskräften am Fahrrad genaue Testergebnisse ermitteln, die anhand von Felderfahrungen in den richtigen Kontext gebracht werden.
„Wir testen das Ganze und nicht nur seine Teile“ ist das Motto der Firma Velotech.de GmbH.
Und unsere Devise lautet: „Erst, wenn unser Produkt den DIN plus Test bestanden hat, kommt es in den Handel.“